Altenquotient
Auf 100 Menschen im erwerbsfähigen Alter kommen wie viele im Rentenalter? Der Altenquotient setzt die Bevölkerung ab 65 Jahren ins Verhältnis zu der zwischen 20 und 65 und ist damit aussagekräftiger als der bloße Anteil an allen Einwohnern.
67,3 Höchstwert (Suhl) · 24,4 Tiefstwert (Frankfurt am Main) · 31.12.2024 Stand
Kartengrundlage: © GeoBasis-DE / BKG 2026 (Daten verändert) – dl-de/by-2-0 · Daten: Statistisches Bundesamt (Destatis), Genesis-Online, Tabelle 12411-0017 – dl-de/by-2-0, Abruf 17.08.2026 · Stand 31.12.2024, Basis Zensus 2022
Werte aller 400 Kreise als CSV
Den höchsten Wert erreicht Suhl mit 67,3 je 100 im Erwerbsalter, den niedrigsten Frankfurt am Main mit 24,4 je 100 im Erwerbsalter. Das ist das 2,8-Fache des niedrigsten Wertes.
Bundesweit liegt der Wert bei 38,8 je 100 im Erwerbsalter (eigene Berechnung aus den Kreiswerten). 258 der 400 Kreise liegen darüber, das sind rund 65 Prozent.
Auf Landesebene führt Sachsen-Anhalt mit 51,9 je 100 im Erwerbsalter; den niedrigsten Landeswert hat Hamburg mit 28,6 je 100 im Erwerbsalter. Alle Angaben beziehen sich auf den Stand 31.12.2024.
Alle 400 Kreise im Ranking
Was der Altenquotient misst
Definition
Wie viele Menschen ab 65 Jahren auf 100 Menschen im Alter von 20 bis unter 65 kommen. Anders als beim Anteil an der Gesamtbevölkerung steht im Nenner nicht die ganze Bevölkerung, sondern nur der mittlere Altersbereich. Der Wert kann deshalb über 100 liegen, wenn ein Gebiet mehr Ältere als Menschen mittleren Alters hat.
Erhebung
Aus der Bevölkerungsfortschreibung nach Altersgruppen, Stichtag 31. Dezember. Zähler und Nenner werden aus den amtlichen Gruppen summiert; der Quotient ist eigene Berechnung. Bundes- und Landeswerte entstehen aus der Summe der Zähler geteilt durch die Summe der Nenner, nicht als Mittelwert der Kreiswerte.
Worauf zu achten ist
Die Altersgrenzen sind eine Rechenkonvention, keine Beschreibung der Wirklichkeit: Ein Teil der über 65-Jährigen arbeitet, ein Teil der 20- bis 65-Jährigen tut es nicht, weil er studiert, Angehörige pflegt oder keine Arbeit findet. Der Quotient misst Altersstruktur, nicht Erwerbstätigkeit. Wichtig ist auch der Unterschied zum Anteil der über 65-Jährigen auf der Nachbarkarte: In Suhl sind 34,6 Prozent der Bevölkerung über 65, der Altenquotient beträgt aber 67,3. Beide Zahlen stimmen, sie beantworten nur verschiedene Fragen.
Fragen und Antworten
Häufige Fragen
Welcher Landkreis hat den höchsten Wert beim Altenquotient?
Suhl führt mit 67,3 je 100 im Erwerbsalter (Stand 31.12.2024).
Welcher Landkreis hat den niedrigsten Wert?
Frankfurt am Main hat mit 24,4 je 100 im Erwerbsalter den niedrigsten Wert aller 400 Kreise.
Wie hoch ist der Altenquotient im Bundesdurchschnitt?
Bundesweit ergeben sich 38,8 je 100 im Erwerbsalter, eigene Berechnung aus den Werten aller 400 Landkreise und kreisfreien Städte (Stand 31.12.2024).
Welches Bundesland liegt vorn?
Sachsen-Anhalt hat mit 51,9 je 100 im Erwerbsalter den höchsten Landeswert, Hamburg mit 28,6 je 100 im Erwerbsalter den niedrigsten.
Woher stammen die Daten?
Die Geometrie stammt vom Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (VG250), die Werte dieser Karte vom Statistischen Bundesamt (Destatis), Stand 31.12.2024. Abgeleitete Größen sind als eigene Berechnung gekennzeichnet.
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