Anteil der 18- bis 24-Jährigen
Wo leben die jungen Erwachsenen? Der Anteil der 18- bis 24-Jährigen an der Bevölkerung je Kreis, eigene Berechnung aus den amtlichen Altersgruppen. Es ist das Alter zwischen Schulabschluss und beruflichem Ankommen, und die Karte zeigt vor allem, wohin dafür gezogen wird.
14,5 Höchstwert (Heidelberg) · 4,5 Tiefstwert (Spree-Neiße) · 31.12.2024 Stand
Kartengrundlage: © GeoBasis-DE / BKG 2026 (Daten verändert) – dl-de/by-2-0 · Daten: Statistisches Bundesamt (Destatis), Genesis-Online, Tabelle 12411-0017 – dl-de/by-2-0, Abruf 17.08.2026 · Stand 31.12.2024, Basis Zensus 2022
Werte aller 400 Kreise als CSV
Den höchsten Wert erreicht Heidelberg mit 14,5 %, den niedrigsten der Landkreis Spree-Neiße mit 4,5 %. Das ist das 3,2-Fache des niedrigsten Wertes.
Bundesweit liegt der Wert bei 7,2 % (eigene Berechnung aus den Kreiswerten). 127 der 400 Kreise liegen darüber, das sind rund 32 Prozent.
Auf Landesebene führt Bremen mit 8,2 %; den niedrigsten Landeswert hat Brandenburg mit 5,8 %. Alle Angaben beziehen sich auf den Stand 31.12.2024.
Alle 400 Kreise im Ranking
Was der Anteil der 18- bis 24-Jährigen misst
Definition
Der Anteil der Personen von 18 bis unter 25 Jahren an der Gesamtbevölkerung eines Kreises, in Prozent. Zusammengefasst sind die amtlichen Gruppen „18 bis unter 20 Jahre“ und „20 bis unter 25 Jahre“; gemeint sind also die Jahrgänge 18 bis 24.
Erhebung
Aus der Bevölkerungsfortschreibung nach Altersgruppen, Stichtag 31. Dezember, Basis Zensus 2022. Gezählt wird nach dem HAUPTWOHNSITZ: Wo eine Person mit erster Wohnung gemeldet ist, dort erscheint sie in der Statistik. Der Anteil ist eigene Berechnung aus den amtlichen Gruppen.
Worauf zu achten ist
Diese Karte zeigt weniger, wo junge Erwachsene aufgewachsen sind, als wohin sie für Ausbildung und Studium gezogen sind: In diesem Alter findet die stärkste Binnenwanderung des ganzen Lebenslaufs statt. Hohe Werte stehen deshalb meist für Hochschul- und Ausbildungsorte, niedrige für die Räume, aus denen fortgezogen wird. Der Hauptwohnsitz macht das Bild zusätzlich unscharf: Wer zum Studium umzieht, die elterliche Wohnung aber als erste Wohnung behält, taucht weiter dort auf und nicht am Studienort. Die Ausschläge nach oben sind also eher zu niedrig als zu hoch. Ein niedriger Anteil bedeutet schließlich nicht, dass ein Kreis für junge Menschen unattraktiv wäre; er kann auch heißen, dass dort besonders viele Ältere leben, denn alle Anteile eines Kreises ergeben zusammen hundert Prozent.
Fragen und Antworten
Häufige Fragen
Welcher Landkreis hat den höchsten Wert beim Anteil der 18- bis 24-Jährigen?
Heidelberg führt mit 14,5 % (Stand 31.12.2024).
Welcher Landkreis hat den niedrigsten Wert?
Der Landkreis Spree-Neiße hat mit 4,5 % den niedrigsten Wert aller 400 Kreise.
Wie hoch ist der Anteil der 18- bis 24-Jährigen im Bundesdurchschnitt?
Bundesweit ergeben sich 7,2 %, eigene Berechnung aus den Werten aller 400 Landkreise und kreisfreien Städte (Stand 31.12.2024).
Welches Bundesland liegt vorn?
Bremen hat mit 8,2 % den höchsten Landeswert, Brandenburg mit 5,8 % den niedrigsten.
Woher stammen die Daten?
Die Geometrie stammt vom Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (VG250), die Werte dieser Karte vom Statistischen Bundesamt (Destatis), Stand 31.12.2024. Abgeleitete Größen sind als eigene Berechnung gekennzeichnet.
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