Arbeitslosenquote
Der Anteil der Arbeitslosen an allen zivilen Erwerbspersonen im Jahresdurchschnitt 2024, wie ihn die Bundesagentur für Arbeit für jeden Kreis ausweist.
14,8 Höchstwert (Gelsenkirchen) · 2,3 Tiefstwert (2 Kreise) · 2024 Stand
Kartengrundlage: © GeoBasis-DE / BKG 2026 (Daten verändert) – dl-de/by-2-0 · Daten: © Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Deutschland, 2026; Regionaldatenbank, Tabelle 13211-02-05-4 – dl-de/by-2-0, Abruf 27.09.2026 · Stand 2024
Werte aller 400 Kreise als CSV
Den höchsten Wert erreicht Gelsenkirchen mit 14,8 %, den niedrigsten teilen sich der Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen und der Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm mit je 2,3 %. Das ist das 6,4-Fache des niedrigsten Wertes.
Bundesweit liegt der Wert bei 6,0 % (eigene Berechnung aus den Kreiswerten). 146 der 400 Kreise liegen darüber, das sind rund 37 Prozent.
Auf Landesebene führt Bremen mit 11,1 %; den niedrigsten Landeswert hat Bayern mit 3,7 %. Alle Angaben beziehen sich auf den Stand 2024.
Alle 400 Kreise im Ranking
Was die Arbeitslosenquote misst
Definition
Der Anteil der Arbeitslosen an allen zivilen Erwerbspersonen, also an allen, die arbeiten oder Arbeit suchen, ohne Soldatinnen und Soldaten. Arbeitslos ist, wer bei einer Agentur für Arbeit oder einem Jobcenter gemeldet ist, keine oder nur eine Beschäftigung unter 15 Wochenstunden hat und eine Stelle sucht.
Erhebung
Aus der Arbeitsmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit, die die Meldungen der Arbeitsagenturen und Jobcenter jeden Monat auszählt. Die Karte zeigt den Durchschnitt der zwölf Monate des Jahres 2024 und übernimmt die Quote unverändert; für Länder und Bund rechnet sie aus den Arbeitslosenzahlen der Kreise nach.
Worauf zu achten ist
Nicht jeder Mensch ohne Arbeit ist arbeitslos gemeldet. Wer an einer Weiterbildung oder Arbeitsgelegenheit teilnimmt oder kurzfristig arbeitsunfähig ist, zählt in dieser Statistik nicht als arbeitslos; die Zahl der Menschen ohne Arbeit liegt deshalb höher. Zwischen den Kreisen sind die Unterschiede groß: In 33 Kreisen liegt die Quote unter 3 Prozent, in Gelsenkirchen bei 14,8 Prozent.
Fragen und Antworten
Häufige Fragen
Welcher Landkreis hat den höchsten Wert bei der Arbeitslosenquote?
Gelsenkirchen führt mit 14,8 % (Stand 2024).
Welcher Landkreis hat den niedrigsten Wert?
Der Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen und der Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm teilen sich mit je 2,3 % den niedrigsten Wert aller 400 Kreise.
Wie hoch ist die Arbeitslosenquote im Bundesdurchschnitt?
Bundesweit ergeben sich 6,0 %, eigene Berechnung aus den Werten aller 400 Landkreise und kreisfreien Städte (Stand 2024).
Welches Bundesland liegt vorn?
Bremen hat mit 11,1 % den höchsten Landeswert, Bayern mit 3,7 % den niedrigsten.
Woher stammen die Daten?
Die Geometrie stammt vom Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (VG250), die Werte dieser Karte aus der Regionaldatenbank der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder, Stand 2024. Abgeleitete Größen sind als eigene Berechnung gekennzeichnet.
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