Geburtenrate
Wie viele Kinder kommen in einem Kreis zur Welt, gemessen an seiner Einwohnerzahl? Die Lebendgeborenen des Jahres 2024 je 1.000 Einwohner. Das ist nicht die Zahl der Kinder je Frau.
11,0 Höchstwert (Landkreis Kaiserslautern) · 4,5 Tiefstwert (Spree-Neiße) · 2024 Stand
Kartengrundlage: © GeoBasis-DE / BKG 2026 (Daten verändert) – dl-de/by-2-0 · Daten: Eurostat, Datensatz demo_r_gind3 – Weiterverwendung mit Quellenangabe (Beschluss 2011/833/EU), Abruf 20.08.2026 · Stand 2024
Werte aller 400 Kreise als CSV
Den höchsten Wert teilen sich der Landkreis Kaiserslautern und Offenbach am Main mit je 11,0 Lebendgeborenen je 1.000 Einwohner, den niedrigsten der Landkreis Spree-Neiße mit 4,5 Lebendgeborenen je 1.000 Einwohner. Das ist das 2,4-Fache des niedrigsten Wertes.
Bundesweit liegt der Wert bei 8,1 Lebendgeborenen je 1.000 Einwohner (eigene Berechnung aus den Kreiswerten). 184 der 400 Kreise liegen darüber, das sind rund 46 Prozent.
Auf Landesebene führt Hamburg mit 9,5 Lebendgeborenen je 1.000 Einwohner; den niedrigsten Landeswert hat Thüringen mit 5,6 Lebendgeborenen je 1.000 Einwohner. Alle Angaben beziehen sich auf den Stand 2024.
Alle 400 Kreise im Ranking
Was die Geburtenrate misst
Definition
Die Zahl der Lebendgeborenen eines Jahres je 1.000 Einwohner, in der Fachsprache die rohe Geburtenziffer. Gezählt wird am Wohnort der Mutter, nicht am Ort der Klinik: Ein Kind, das im Krankenhaus der Nachbarstadt zur Welt kommt, zählt für den Kreis, in dem seine Mutter gemeldet ist.
Erhebung
Die Geburten melden die Standesämter an die Statistischen Ämter; Eurostat führt sie mit der Bevölkerungsfortschreibung für alle Regionen der EU zusammen. Gezählt sind die Lebendgeborenen des Kalenderjahres 2024, bezogen auf das Mittel der Einwohnerzahl vom 1. Januar 2024 und vom 1. Januar 2025. Die Rate ist eigene Berechnung und stimmt für jeden Kreis mit der überein, die Eurostat selbst veröffentlicht.
Worauf zu achten ist
Die Geburtenrate ist nicht die Zahl der Kinder je Frau. Sie hängt stark davon ab, wie viele Frauen zwischen etwa 25 und 40 Jahren in einem Kreis leben: Wo die Bevölkerung alt ist, kommen wenige Kinder auf 1.000 Einwohner, auch wenn jede Frau dort so viele Kinder bekommt wie anderswo. Wer die Spanne von 4,5 im Landkreis Spree-Neiße bis 11,0 in Offenbach am Main und im Landkreis Kaiserslautern deutet, sollte deshalb die Karte der Altersstruktur danebenlegen.
Fragen und Antworten
Häufige Fragen
Welcher Landkreis hat den höchsten Wert bei der Geburtenrate?
Der Landkreis Kaiserslautern und Offenbach am Main teilen sich mit je 11,0 Lebendgeborenen je 1.000 Einwohner den höchsten Wert (Stand 2024).
Welcher Landkreis hat den niedrigsten Wert?
Der Landkreis Spree-Neiße hat mit 4,5 Lebendgeborenen je 1.000 Einwohner den niedrigsten Wert aller 400 Kreise.
Wie hoch ist die Geburtenrate im Bundesdurchschnitt?
Bundesweit ergeben sich 8,1 Lebendgeborene je 1.000 Einwohner, eigene Berechnung aus den Werten aller 400 Landkreise und kreisfreien Städte (Stand 2024).
Welches Bundesland liegt vorn?
Hamburg hat mit 9,5 Lebendgeborenen je 1.000 Einwohner den höchsten Landeswert, Thüringen mit 5,6 Lebendgeborenen je 1.000 Einwohner den niedrigsten.
Woher stammen die Daten?
Die Geometrie stammt vom Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (VG250), die Werte dieser Karte von Eurostat, Stand 2024. Abgeleitete Größen sind als eigene Berechnung gekennzeichnet.
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